Gippsland Coastal Discovery

Packen Sie die Badesachen ein, und los geht’s auf die Gippsland Coastal Discovery Touring Route in die grösste zusammenhängende Seenlandschaft der südlichen Hemisphäre. Ankern Sie an historischen Goldgräberorten, Nationalparks, versteckten Stränden und Schatzinseln …

Walhalla

Walhalla

Tauschen Sie das Koffein-Hochgefühl gegen Naturbegeisterung ein und machen Sie sich von Melbourne auf ins wilde Gippsland (zwei Autostunden entfernt). Erster Stopp ist das ruhige Walhalla am Südrand von Victorias Alpen im sogenannten «Valley of the Gods». Nachwuchs-Wikinger werden in der Bezeichnung die Prunkhalle der Nordischen Mythologie wiedererkennen, wo die gefallenen Krieger unter der Herrschaft Odins im Jenseits hausen. Der Ort Walhalla erlangte Unsterblichkeit, nachdem 1862 vier Prospektoren Gold gefunden hatten: Die drei Kilometer lange Goldader «Cohen’s Reef» am Stringer’s Creek machte die Gemeinde unermesslich reich und liess die Bevölkerung auf 4’000 anwachsen. Heute zählt der Ort nur noch 20 Einwohner. Die historische Architektur mit wenigen Bewohnern erzeugt ein verschlafenes Flair. Fahren Sie mit der Walhalla Goldfields Railway von 1910 oder beschwören Sie die Vergangenheit herauf bei einer Geistertour über den Friedhof.

Paynesville

Paynesville

Wenn Ihnen das zu schaurig ist, nehmen Sie Kurs auf Paynesville, Australiens Hochburg für Sportboote: ein hübscher Urlaubsort, der auf drei Seiten von Seen begrenzt ist. Halten Sie nach springenden Delfinen Ausschau oder setzen zur Raymond Island über, um dort die lässigen Koalabären zu beobachten und den Duft von Wildblumen und Orchideen einzusaugen.

Der Ninety Mile Beach ist der längste ununterbrochene Sandstrand der Welt. Auf der A1 liegt er eine Autostunde entfernt. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie an Ihrem sonnendurchfluteten Strandabschnitt mutterseelenallein sind. Der Dünenwall trennt 450 km² unberührte Natur mit Seen, Marschland und Lagunen vom offenen Meer der Bass-Strasse. Kein Wunder also, dass es maritimes Leben in Hülle und Fülle zu bewundern gibt.

Obsessed with angling

Obsessed with angling

Wenn Ihnen das zu schaurig ist, nehmen Sie Kurs auf Paynesville, Australiens Hochburg für Sportboote: ein hübscher Urlaubsort, der auf drei Seiten von Seen begrenzt ist. Halten Sie nach springenden Delfinen Ausschau oder setzen zur Raymond Island über, um dort die lässigen Koalabären zu beobachten und den Duft von Wildblumen und Orchideen einzusaugen.

Der Ninety Mile Beach ist der längste ununterbrochene Sandstrand der Welt. Auf der A1 liegt er eine Autostunde entfernt. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie an Ihrem sonnendurchfluteten Strandabschnitt mutterseelenallein sind. Der Dünenwall trennt 450 km² unberührte Natur mit Seen, Marschland und Lagunen vom offenen Meer der Bass-Strasse. Kein Wunder also, dass es maritimes Leben in Hülle und Fülle zu bewundern gibt.

Vergessen Sie bloss Ihre Angel nicht: Der kleine Küstenort ist verrückt nach Fischen. Ende Januar können Sie hier den Wettkampf der Brandungsangler am Ninety Mile Beach miterleben. Und wenn Sie Tiere lieber beobachten als fangen, machen Sie einfach ein Picknick auf der Halbinsel Sperm Whale Head im Lakes National Park oder halten Sie am Strand Ausschau nach Walen und Delfinen (je nach Jahreszeit), Kängurus, Koalas und Ameisenigeln.

Eine Bootstour über die Seen bietet Riviera Scenic an. Danach können Sie im Metung Hotel an der Bancroft Bay zu Mittag essen. Doch verpassen Sie nicht die Pelikanfütterung um Punkt 12 Uhr, bevor Sie sich zu Tisch setzen. Sie können wählen zwischen europäisch angehauchten Gerichten oder klassischem australischen Kneipenessen (Wenn Sie bisher noch kein «Parma» probiert haben, dann tun Sie es jetzt und hier).

Die Halbinsel Wilsons Promontory mit ihren überwältigenden Naturschönheiten in Form von Stränden, Regenwäldern, Buchten und Felsformationen liegt nur drei Autostunden entfernt. Auf dem Weg dorthin bietet sich ein Abstecher zum kühlen, schattigen Tarra-Bulga National Park an. Ein Regenwald mit üppig-grünen Farnschluchten, uralten Scheinbuchen, gigantischen Riesen-Eukalyptusbäumen und Leierschwanz-Schwärmen.

Wilderness Retreats

Wilderness Retreats

Wie wäre es mit einem Schuss Kunst in den Galerien und Boutiquen in Fish Creek, 10 Minuten von Foster entfernt? Oder Sie fahren durch bis Yanakie, dem letzten Ort vor der Einfahrt zum Nationalpark «Wilsons Prom». Wenn Sie dort kampieren möchten, kutschieren Sie zum Haupt-Campingplatz in Tidal River, wo auch Wilderness Retreats warten: safariartige Zelte mit gerade genug Komfort für den verwöhnten Entdecker. Für die Zelte gibt es eine Gemeinschaftsküche, wo Sie sich nach dem Abenteuer schnell etwas Bush Food zubereiten können. Ein vorgeschriebener Grillplatz ist auch ausgewiesen (nicht das eisgekühlten Dosenbier vergessen).

Von Tidal River aus ist es eine kurze Wanderung bis zum Squeaky Beach, wo der weisse Quarzsand unter Ihren Füssen knirscht. Auch Ihnen wird ein Aufschrei der Begeisterung entfahren, wenn sich der phänomenalen Blick über die Norman- und die Leonard-Bucht, die die Landspitze teilt, vor Ihnen auftut. Weitere tolle Aussichten gibt es vom Norman Bay Beach oder Whisky Bay Beach. Sie können auch den Great Prom Walk unternehmen, eine mehrtägige Wanderung, die an alle Highlights des Nationalparks führt wie z. B. Sealers Cove, Little Waterloo Bay und Telegraph Saddle.

Sie möchten sich gar nicht mehr von «The Prom» trennen? Doch es liegen noch grossartige Dinge vor Ihnen: in Inselform und mit Pinguinen bevölkert. Die Strasse von Inverloch nach Cape Peterson bietet atemberaubende Kulissen. Die beste Aussicht auf die Bass-Strasse haben Sie von Shack Bay und Eagles Nest aus. Wer sich für Geologie interessiert oder einfach nur ein Jurassic Park-Fan ist, findet am Dinosaur Dreaming Fossil Site Fussspuren der Urzeitechsen.

The Penguin Parade and more!

The Penguin Parade and more!

Fahrer und Mitfahrer können jetzt eine Stärkung gebrauchen. Legen Sie einen Stopp beim Kilcunda General Store am Bass Highway ein. Dort gibt es heimische saisonale Zutaten – Rhabarber, Blaubeeren, Blutpflaume usw. – in hitverdächtigen kreativen Gerichten. Der Laden macht seinem Namen alle Ehre und verkauft Picknick-Bedarf, hausgebrautes Bier und Accessoires lokaler Design-Künstler.

Wenn Essen und Einkaufen erledigt sind, geht es in 25 Minuten auf die Phillip Island. Dort gibt es am Nobbies Centre auf der Westspitze der Insel ein Naturerlebnis der besonderen Art. Das Besucherzentrum ist ein Highlight, um die maritime Flora und Fauna der Insel zu erleben (einschliesslich der neuen virtuellen Ausstellung Antarctic Journey).

Und die Pinguin-Parade ist ein absolutes Muss: Allabendlich kann die heimkehrende Pinguin-Kolonie beobachtet werden, am besten mit einem Penguins Plus-Ticket für die besten Plätze. Sie möchten sicher auch die heimischen Robben sehen, die den Seal Rocks ihren Namen gaben: Mit dem Wild Oceans EcoBoat kommen Sie ganz nah an die Meeressäuger heran. Und vergessen Sie nicht die schläfrigen Beuteltiere: Am Koala Conservation Centre erleben Sie Koalas in ihrem natürlichen Lebensraum (auch wenn sie nicht viel Aktivität zeigen).

Bei einer Wanderung vom Pyramid Rock (einem dreieckigen Felseneiland vor der Südküste von Phillip Island) zum Berry’s Beach bieten sich Ihnen die besten Ausblicke aufs Meer. Erspähen Sie im Osten das Cape Woolamai und im Westen Point Grant («The Nobbies»). Damit haben Sie wahrscheinlich Ihr Quantum an ursprünglicher Natur für diesen Tag gedeckt: Kehren Sie zurück in die Zivilisation. Im friedlichen Insel-Badeort Cowes können Sie in der Mingara Gallery nach indigener Kunst stöbern, am Strand im seichten Wasser baden oder am Smiths Beach surfen lernen. Lassen Sie sich  n der Rusty Water Brewery ein Bier schmecken. Wenn es Zeit wird, schlafen zu gehen, finden Sie in der Oak Tree Lodge oder im Glen Isla House eine angenehme Unterkunft – ein tiefer Schlaf ist Ihnen nach dem ereignisreichen Tag am Meer sicher.

Sie haben eine Menge geschafft! Die Rückfahrt von Phillip Island nach Melbourne dauert rund eindreiviertel Stunden. Genug Zeit, um alle Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

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